37 Jahre Softwarehersteller und zuverlässiger Partner des Handels

Bei steuerlichen Fragen können und dürfen in Deutschland nur Steuerberater verbindliche Auskünfte geben.
Bitte beachten Sie daher, dass die in unseren Information enthaltenen Angaben lediglich eine persönliche Meinung von Dieter Koll repräsentieren und die Konsultation eines Steuerberaters bzw. des zuständigen Finanzamtes nicht ersetzen.

Dieter Koll ist Senior-Geschäftsführer der VELODATA GmbH und beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit den Themen GDPdU/GoBD, Kassenführung sowie der diesbezüglichen Betriebsprüfung durch die Finanzverwaltung. Er hat an Seminaren der DATEV sowie AUDICON (offizieller Lieferant der Finanzverwaltung im Bereich der digitalen Betriebsprüfung IDEA) teilgenommen.  Er war für die VELODATA GmbH neben Fachverbänden wie der Bundessteuerberaterkammer und wenigen großen Softwareherstellern wie Wincor Nixdorf beim BMF in der 18. Legislaturperiode auf Grundlage von § 47 Absatz 3 der Gemeinsamen Geschäftsordnung der Bundesministerien (GGO) am Gesetzgebungsvorhaben „Gesetz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen“ KassenG in 2016/17 beteiligt. Wichtiger Ansprechpartner und Berater ist auch Dr. Norbert Zisky, der bis 2008 in der Bund/Länder-Arbeitsgruppe Registrierkassen tätig war und dann federführend im INSIKA Projekt des ADM tätig wurde.

  • vKASSE 4 ist nach bekanntem Stand GoBD konform.
  • Doch die Vorschriften ändern sich ständig.  
  • Unter diesem Link finden Sie einige unserer Aktivitäten zum Thema
    „Kassengesetze“. 
    Wir wissen mehr und "bleiben für Sie am Ball".

Wichtig zu wissen:

  • Es besteht keine Pflicht, eine Kasse einzusetzen.
    Allerdings wird per AO 146a durch die Hintertür eine Belegpflicht eingeführt und dies ist ohne Kasse schwierig.
  • Rein mechanische Kassen sind unseres Wissens von den Vorschriften nicht betroffen.
  • Wer aber eine elektronische (elektrisch) Kasse, egal welche einsetzt, der muss sicher sein, das diese den aktuellen Vorschriften entspricht, ansonsten drohen Steuernachzahlungen auch wenn ansonsten alles in Ordnung ist.
  • Eine neu anzuschaffende Kasse sollte für zukünftige Vorschriften z.B. für 2020 per Update anpassbar sein.
  • Ein Warenwirtschaftssystem mit dem Abschluss als "Bar" ersetzt keine Kasse. Besser ist eine schriftliche Zusicherung, dass eine den gesetzlichen Bestimmungen entsprechende Kasse integriert ist.  (§ 146a Abs. 4 AO Meldepflicht der Kasse an das Finanzamt ab 2020).
  • Es gibt leider keine Sicherheit, dass ein Hersteller die Einhaltung der deutschen Gesetze wirklich sicherstellt. Es gibt keine Zertifizierung, die für die Finanzverwaltung bindend ist. Bei Nachzahlung durch eine Prüfung ist leider immer allein der Steuerpflichtige betroffen.
  • Die VELODATA GmbH ist seit 1979 am Markt und bietet Ihnen Sicherheit duch die ständige Überwachung der Änderungen der Vorschriften des Gesetzgebers.

Die GoBD ist zwar nach wie vor gültig, doch schon durch den zeitlichen Ablauf der Gesetze
in Bezug auf Kassen, nicht mehr letzter Stand der Anforderungen.

  • Für Kassen ist das BMF-Schreiben vom 26. November 2010 zur Aufbewahrung digitaler Unterlagen bei Bargeschäften nach wie vor relevant und keinesfalls durch die GoBD abgelöst.
  • Die GoBD aus 2014 definiert zahlreiche Anforderungen in der Buchhaltung und ist auch bei Kassen und Warenwirtschaftssystemen zu beachten.
    Wichtig: Das Finanzamt kann seitdem vollen Zugriff auf gespeicherte Daten verlangen. Alle Daten müssen für 10 Jahre unverdichtet und unveränderbar gespeichert werden. Diese Vorschrift bedeutete dann per 1.1.2016 für zahlreiche Kassen und PC-Kassen das endgültige Aus.
  • Am 29.12.2016 trat das Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen in Kraft. Damit wird in einigen Fällen per 2020/2022 wieder eine neue Kasse oder zumindest eine Aufrüstung erforderlich.
  • Am 26.9.2017 wurde die KassenSichV verabschiedet, dies führte dann zu Änderungen der AO mit weiteren notwendigen Änderungen bei allen Kassen und Kassensystemen.
  • So ist §146b AO Kassennachschau bereits per 1.1.2018 in Kraft. Durch Amtsträger der Finanzbehörde kann ohne vorherige Ankündigung direkt im Laden die Kasse kontrolliert werden. Ob ein Kassensturz verlangt wird, weiss man nicht. Dies erfodert ein genaueres Verhalten bei der Kassenführung als bisher vielfach üblich und teilweise toleriert wurde.
  • §146a Abs. 1 AO  zertifizierte Sicherheitseinrichtung für jede neue Kasse * 
  • §146a Abs. 2 AO Belegausgabepflicht **  
  • §146a Abs, 4 AO Meldepficht für Registrierkassen
    *  Übergangsfrist bis 31.12. 2022 für Kassen, die nach dem 25.11.2010 und vor dem 1.1.2020 neu beschafft wurden.  Wir gehen davon aus, dass es daher zu einer Fristverlängerung kommen kann.
    **  (Belegausgabepflicht) Lediglich bei Unternehmen, die Waren an eine Vielzahl von nicht bekannten Personen verkaufen, kann von der generellen Erteilung einer Kassenquittung abgesehen werden. Auf Antrag erteilen die Finanzämter nach Prüfung eine Befreiung von der Belegausgabepflicht, diese kann widerrufen werden.

  • Es gibt keine amtliche GoBD-Zertifizierung, Siehe Seite 37 Pkt. 12.  Allerdings arbeiten wir in Zusammenarbeit mit der Audicon GmbH für vKasse 4.0 an geprüften Schnittstellen für die IDEA-Software der Finanzverwaltung.
  • Die Einhaltung der GoBD ist ein betriebliches Gesamtkonzept, zu dem die Buchhaltung, die digitale Belegablage, die Datensicherung und auch die Kasse sowie gegebenenfalls die Warenwirtschaft gehört.
  • Unsere Kunden erhalten im Supportbereich einige Textbausteine als Vorschlag für die von der GoBD zwingend vorgeschriebene innerbetriebliche Dokumentation.
  • Die einfache Frage, ist die Kassensoftware GoBD-konform, ist daher unzureichend.  Dazu kommen dann noch Urteile, z.B. wird vom Finanzgericht Münster am 29.03.2017 in einem Urteil (Az. 7 K 3675/13 E,G,U) zur Kassenführung u.a. ausgeführt, dass ein auf Microsoft Access basierendes System manipulationsanfällig ist und damit den Vorschriften nicht entspricht.

Download der Gesetze und Vorschriften:
>> Download als PDF  Text des BMF-Schreiben vom 26. November 2010 zur Aufbewahrung digitaler Unterlagen bei Bargeschäften 
IV A4-S 0316/08/10004-07 -(2010/0946087)
>>  Download als PDF Text der GoBD 11_2014 Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff
>>  Download als PDF  Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen vom 22.12.2016 (Kassengesetz)
>>  Download als PDF 
Text der KassenSichV 

Für VELODATA-Kunden und Interessenten:

  • VLHS mit Softwarestand ab 5.81 entspricht weitgehend der GoBD. Die weiteren Änderungen haben Übergangsfristen. Im Einzelfall ist der Steuerberater zu fragen.
  • vKASSE 4.0 entspricht den GoBD-Vorschriften und wird ständig an die sich ändernde Gesetzgebung angepaßt.
  • >> Hier, Download als PDF Erklärung der VELODATA bezüglich GoBD / RKS-V konforme VELODATA Kassenmodule
    Geben Sie diese Erklärung Ihrem Steuerberater oder heften Sie diese zu Ihren Unterlagen.
  • Die Vorschriften der GoBD bezüglich Datensicherung und Dokumentation müssen betriebsintern zusätzlich beachtet und erfüllt werden.
  • Da die Anschaffung von vKasse 4.0 nach 2016 erfolgte, kann vKASSE 4.0 voraussichtlich bis 31.12.2022 ohne zertifizierte Sicherheitseinrichtung genutzt werden.
    VLHS und vKASSE 1 sind voraussichtlich 2020 auszutauschen.
  • Wir werden für vKASSE 4.0  eine Schnittstelle zur gesetzlich geforderten zertifizierten Sicherheitseinrichtung anbieten, sobald diese verfügbar ist.

  • Aktueller Status (1/18) zur „zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung“
    Das laut Gesetz zuständige Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat mit dem Titel „Projekt 309 Entwicklung technischer Vorgaben für Registrierkassen“  (erst) im August 2017 den Auftrag zur Definition der Anforderungen an die TÜV Informationstechnik GmbH gegeben.
  • Dies soll dann laut Ausschreibungstext 40 Wochen dauern. Damit wäre diese Phase erst etwa Ende Mai 2018 / Anfang Juni 2018 abgeschlossen.
  • Nach den dann bekannten Details kann die geforderte Hardware nebst Software entwickelt werden.
    Danach muss die Zertifizierung durch das BSI mit eventuellen Nachbesserungen erfolgen.
  • Erst dann ist die die „zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung“ für die Anbindung an die Software der Kassenhersteller verfügbar.
    Bis wann wirklich ?  2020 ist nicht nur für Behörden mehr als sportlich.
  • Wir setzen uns nach wie vor für eine frei verfügbare zusätzliche Zertifizierung der INSIKA-Lösung ein. INSIKA wird aber leider im Gesetz nicht genannt und ist zurzeit weder zertifiziert noch zulässig.  Die INSIKA-Lösung wäre für kleine Betriebe wesentlich einfacher und kostengünstiger, als ein teures zusätzliches Sicherheitsmodul auf Hardwarebasis.

Zuständig beim BMF:  Dr.Michael Meister Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für besondere Aufgaben Wahlkreis 188 (Bergstraße Bensheim)