40 Jahre Softwarehersteller und zuverlässiger Partner des Handels

Folgeseite

Im Zeitalter der beschleunigten Digitalisierung geben einige Bundesländer hohe Zuschüsse für Investitionen in die Digitalisierungsstrategie vor allem kleinerer Untenehmen.
Die folgende Liste ist sicherlich nicht vollständig, suchen Sie daher bitte auch selbst (Google) nach weiteren Informationen - es lohnt sich !
 
Bayern:
Mit dem Digitalbonus Bayern im Bundesland Bayern erhalten kleine Unternehmen entweder günstige Kredite oder einen Zuschuss von 50%.
Mit eine Zusammenfassung von Server, Warenwirtschaft und Zubehör ist der Mindestbetrag von 4.000,-- € keine große Hürde und macht auch eine VorOrt-Installation bei Ihnen im Hause möglich.  
So bleiben bei 4.000,- € Kosten für das Unternehmen nur 2.000,- € Aufwand. 

Baden-Württemberg
https://www.l-bank.de/produkte/wirtschaftsfoerderung/digitalisierungspramie.html

Hessen:
https://www.digitalstrategie-hessen.de/digi-zuschuss

Thüringen:
https://www.aufbaubank.de/Foerderprogramme/Digitalbonus-Thueringen

Brandenburg:
https://www.ilb.de/de/wirtschaft/zuschuesse/brandenburgischer-innovationsgutschein-big/

Eventuell auch mal hier nachsehen:
https://digitaleneuordnung.de/blog/foerdermittel-digitalisierung/

Bedingung ist meist, das die Auftragserteilung erst nach der Genehmigung des Antrags erfolgt. Die alleinige Umstellung der Kasse, ist in jedem Falle bis 2020/2022 erforderlich, wird in der Regel aber nicht gefördert. Investionen in ERP (Warenwirtschaft) degegen fast immer. Ist dabei dann die Kassenlösung in der Software enthalten wird dies nach bisherigen Erfahrungen akzeptiert.
Bei Interesse kontaktieren Sie uns jetzt, damit wir gemeinsam die Kosten für die Antragsstellung kalkulieren können.

 
  • VSF..Handelsdialog 25.11.2019 in Leipzip
    im Rahmen der VSF..Jahrestagung vom 23.–26.11.2019 im Pentahotel, Großer Brockhaus 3, 04103 Leipzig
    informieren wir über den Stand der Produktentwickling sowie zur deutschen Gesetzgebung (Kasse) zum Jahreswechsel 2019/2020.
    Wenn Sie (noch ?) nicht Mitglied im VSF sind, und uns am 28.11. zwischen 14.00 bis 19.00 Uhr besuchen wollen, melden Sie sich bitte vorher bei uns. 

  • Auf der Eurobike 2019  konnten wir als erster Softwarehersteller unsere vKASSE4 mit der ab 1. Januar 2020 vorgeschriebener TSE zeigen
    Wir bedanken uns für den regen Besuch an unserem Messestand. Mehr zum Thema TSE auch hier.

  • Vorsicht bei einfachen EC-Lastschriften
    Wir empfehlen bei einfachen EC-Lastschriften (also keine PIN, keine Zahlungsgarantie) immer die vollständige Kundenadresse auf dem Beleg zu drucken.
    Hintergrund: Bei einem unserer Kunden ist eine Lastschrift zurück gekommen. (Keine Deckung / Widerruf). Einige Banken weigern sich mit Hinweis auf den Datenschutz auch bei bekannter IBAN (oder PAN) dem Händler die Kundenadresse Name/Anschrift zu nennen. Abhilfe, Verkauf per EC ohne PIN nur noch mit geprüfter Kundenadresse. Bei vKASSE4 kann dann der Schuldner leicht über Betrag, Tag, und BuNR ermittelt werden.

  • Vorsicht bei Gutschriften durch Leasinggeber mit Zwang zur Abführung der Umsatzsteuer
    Einige Leasingeber erstellen Gutschriften, bei denen die Umsatzsteiuer zwingend abzuführen ist. Wird der Steuerberater vom Händler unzureichend informiert, und gleichzeitig Rechnungen aus der Warenwirtschaft normal erstellt, so kann die die zu erheblichen Belastungene oder Nachzahlungen (19% werden 2x abgeführt) führen.
  • Offizieller Stand der Fahrradarbeitswerte ist Juni 2018 ( Fahrrad-AW ) der Verbände BIV, VDZ. VSF unnd ZIV sind bei VELODATA verfügbar

  • Die Web-Schnittstellen der VELODATA werden zurzeit von folgenden uns bekannten Anbietern genutzt:

    RIM Röttger Internet Marketing GmbH Am Schilken 38 58285 Gevelsberg Tel. 02332 50 90 420  http://www.rim.de/
    EMS GmbH Fliederweg 8  66620 Nonnweiler Tel: 06873 950 999 0  https://www.ems-softwareservice.de
    Commerce Connector GmbH  Buy Now In-Store: Eberhardstraße 69-71  70173 Stuttgart  Tel: 0711 248491 703  https://www.commerce-connector.com
    BIKEEXCHANGE DE VERTRIEBS GMBH  Bahnhofplatz 2a  97070 Würzburg  Tel: 0931 4546 3595  https://www.bikeexchange.de/
    BikeLocal (Bidex) www.bidex.bike/bikelocal
    Hartje "Mein Fahrradhändler"

Verbände
VSF (Wir sind Mitglied.) Unabhängiger Branchenverband.  https://www.vsf.de
VDZ (Wir sind Fördermitglied) Verband des deutschen Zweiradhandels e.V.  http://www.vdz2rad.de/
BIV (Wir sind Fördermitglied)  Bundesinnungsverband für das Deutsche Zweiradmechaniker-Handwerk http://www.zweiradverband.de/
ZIV (Zusammenarbeit über die AW-Kommission)  Zweirad-Industrie-Verband http://www.ziv-zweirad.de/
GS1 Germany  Verwaltung für GLN, GTIN & EAN, unsere offizielle GLN: 42 514283 0000 5 https://www.gs1-germany.de/
IHK Aachen (Mitglied) https://www.aachen.ihk.de/
DFKA (Mitglied) Deutscher Fachverband für Kassen- und Abrechnungssystemtechnik im bargeld- und bargeldlosen Zahlungsverkehr e.V.


Technologie oder Vertriebskooperation:
A-Trust, Wien, Signatur u.a. für die RKS-V Österreich - Integration in vKASSE 4 https://www.a-trust.at/
InterCard AG (EC-Terminals) ist ein beaufsichtigtes Zahlungsinstitut mit einer Erlaubnis nach dem deutschen Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) und unterliegt der zuständigen Aufsichtsbehörde für diesen Bereich der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
RWTH-Aachen, Ausbildung zum MATSE in Zusammenarbeit mit der Hochschule in Aachen als duales Studium zum Bachelor, „Scientific Programming“
BIDEX  Bei vKASSE 4 liefert VELOADATA die BIDEX-Warengruppe aus. Für zahlreiche Lieferanten liefern wir vorgeferigte Übersetzungstabllen zur Warengruppe.  siehe: https://www.bidex.bike/
Bundesdruckerei / Cryptovision Fiskalisierungs-Lösung
Swissbit Fiskalisierungs-Lösung

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AGB der VELODATA zum Download als PDF

 

 

Wer nichts tut, der wird auch weder etwas wissen und auch nichts bewegen

Die VELODATA GmbH war in der 18. Legislaturperiode auf Grundlage von § 47 Absatz 3 der Gemeinsamen Geschäftsordnung der Bundesministerien (GGO) zum Referentenentwurf eines Gesetzes zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen als einziger Softwarehersteller speziell für den Zweiradhandel  am Gesetzgebungsvorhaben beteiligt. 
Link zum Schreiben des Bundeministeriums der Finanzen mit der Liste der beiteiligten Verbände und Unternehmen.

 

2016 MDL FotoWir informieren uns für unsere Kunden, wir versuchen soweit es geht, die Gesetzgebung im Sinne des mittelständichen Fahrradhandels zu beeinflussen.

VELODATA befürchtet, dass die technischen Maßnahmen, die der Referentenentwuf eines Gesetzes zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen ab 2020 vorsieht, jedes Jahr hohe Kosten für die Zertifizierung der technischen Sicherheitseinrichtung verursachen wird.

27.6.2016   Zu Gast beim Branchensoftware-Hersteller VELODATA in Stolberg war am Montag
Stefan Kämmerling, Mitglied der SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag. Herr Kämmeling informierte sich über die neue Version des Kassensystems vKASSE 4.0 von VELODATA und ließ sich von Geschäftsführer Dieter Koll berichten, welche Befürchtungen dieser wegen der im Referentenentwurf für 2019 geplanten Gesetzgebung hat.
(Bild: Dieter Koll GF der VELODATA (l.) erörterte mit MdL Stefan Kämmerling (r.) den Referentenentwurf und die für 2019 geplante Gesetzgebung zu elektronischen Kassensystemen.

brandt


Herr Kämmerling informierte den Finanzminister des Landes Nordrhein-Westfalen Herrn Dr. Norbert Walter-Borjans und stellte einen praxisbezogenen Kontakt zu Herrn Michael Fahrenbach im Finanzministerium NRW Referat für Außenprüfungsdienste her.

8. 12.2016  Dieter Koll führt ein Informationsgespräch mit Helmut Brandt MdB
Mitglied des geschäftsführenden Fraktionsvorstandes der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
Helmut Brandt stellte den Kontakt mit Herrn Dr. Michael Meister MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen her.

18.3.2017 Berlin,  DFKA-Tagung, (VELODATA ist dabei) Auswirkungen und Änderungen der neuen Gesetze u.A. KassenSichV sowie Möglichkeiten der Zertifizierung von INSIKA. Referenten unter anderem mit Dr.Zisky und Referenten der Bundesdruckerei

  • Download als PDF:
    Das Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen vom 22.12.2016 (Kassengesetz).
    Kleiner Erfolg, die INSIKA-Lösung wird nicht explizit ausgeschlossen.
  • Referentenentwurf als PDF  Die Kostenschätzung auf Seite 16 ist völlig absurd. Ein einfaches Netzteil kostet im Handel bereits 10,- €.  Eine externe
    Sicherheitseinrichtung mit Netzwerkschnittstelle, Speicher, USB-Schnittstelle, Gehäuse usw. kann bei geringen Stückzahlen und Herstellermonopol durch die teure Zertifizierung leicht 1.000,- € kosten.
    Auf Seite 14 wird ausdrücklich den Wünschen der großen Filialketten entsprochen.  Weitere Fragen wirft die geplante KassenSichV auf. 
  • Hier zum Download die KassenSichV als Entwurf. Ein Problem ist die unsaubere Definition "Vorgangsbeginn" in der KassenSichV, denn u.U. beginnt der Vorgang im Fachhandel schon Monate vor der Belegerstellung.
  • Kostenschätzung der VELODATA zur Zertifizierung
  • Bericht der Zeitung CT mit Kostenschätzung
  • Schreiben Dr. Norbert Zisky, Leiter des INSIKA-Projekt, an die VELODATA
  • BSI Antwort an die VELODATA GmbH durch Herrn Dr. Dennis Kügler
  • Stellungnahme des BMF Dr. Meister, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, an die VELODATA GmbH

Wir bitten um Verständnis, dass wir nicht jedes Schreiben veröffentlichen können.
Manches ist vertraulich und manches auch exklusiv für unsere Kunden, für die wir arbeiten.

Helfen Sie mit, schreiben Sie an Dr. Meister Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! rechts im Bild unten,
Er möchte in seinem Wahlreis Bergstraße wieder gewählt werden.
Die Adressen Ihrer Abgeortneten finden Sie hier:  https://www.bundestag.de/abgeordnete18  Einfach nach PLZ suchen

 bmf

 

 

 

Schreckgespenst: DSGVO Datenschutz-Grundverordnung 2018 ?

Für unsere Kunden mit stationärem Geschäft ändert sich zur vorherigen Situation zum vorherigen BDSG Bundes Datenschutzgesetz aus unserer Sicht wenig. Man kann als stationären Händler die DSGVO auch positiv sehen, manche unlauteren Praktiken im Online-Handel werden eingeschänkt. Zurzeit haben wir den Eindruck, dass einige Dienstleister das große Geschäft mit der Angst machen möchten.

  • Schwieriger beratungsintensiv und teuerer wird es im Online-Handel, denn für einige Konzerne sind die Vermarktung der Daten der Nutzer die eigentliche Geschäftsgrundlage.
  • Schwierig auch die Situation für den kleinen Händler oder Onlineshop, wenn der günstige Anbieter mit Sitz außerhalb der EU mit den Daten des Kunden sein Geld verdient.
    Hier haftet dann der Händler, auch wenn er die Technik nicht durchschaut.
  • Schwierig die Situation für den kleinen Händler, dessen Softwarehersteller unzuverlässig ist oder als Anbieter außerhalb der EU sitzt.
    Auch hier haftet dann der Händler für seinen Dienstleister.

    DatenschutzGarantie
  • Bei uns als Ihr Dienstleister sind Ihre Daten sicher - versprochen.
    Lesen Sie dazu unsere Datenschutzerklärung und heften Sie diese
    zu Ihrer eigenen Sic
    herheit als Nachweis zu Ihren Unterlagen.  Hier der Download als PDF

Was ist mit den im eigenen Betrieb gespeicherten Kundendaten?

  • Bei vKASSE ist der Zugang zu den Kundendaten für jeden Benutzer (Mitarbeiter) per Passwort einzeln zu ermöglichen oder zu verbieten.
    Dies ist eine Grundbedingung für die Verwaltung der personenenbezogenen Daten.
  • Die Kundendaten liegen nicht auf Windows-Personal-Computern, sondern ausschließlich in der relativ sicheren Linux-Server-Umgebung auf dem Kassenserver selbst. Wir empfehlen, auf dieser Linux-Server-Umgebung keine Eingangsmails zu verwalten oder weitere Software zu installieren. Dies sollte nur auf den Arbeitsplatz PC's geschehen.
  • Bei vKASSE 4 sind die Daten auf der Linux-Kasse in einer zusätzlich passwortgeschützten PostgreSQL Datenbank gepeichert.

Muss der Kunden bei der Erfassung der Adresse an der Theke eine Datenschutzerklärung unterschreiben?

  • Dazu hatten wir am 23.4.2018 ein Informationsgespräch mit dem Juristen der IHK-Aachen.
    Er vertritt die Meinung, wenn die Adresse / Telefonnummer und Mail im direkten Dialog gemeinsam mit dem Kunden am Bildschirm eingetippt werden und die Daten nur für die Rechnungserstellung und zugehörenden geschäftlich notwendigen Mitteilungen verwendet werden, ist eine separate schriftliche unterschriebene Erklärung des Kunden nicht notwendig.
  • Ähnliche Meinung findet sich auch bei https://www.stuttgart.ihk24.de/ Allerdings ist hier die Frage der Mailadresse strenger definiert.
    Hier findet man auch die Auffassung, dass wenn Daten in Drittländer, z.B. den USA gespeichert werden, es sich um einen Datentransfer in Drittländer handelt, so dass hierfür besondere Grundlagen benötigt werden.
  • Im DSGVO Erwägungsgrund 47 finden Sie unter anderem:
    „ wobei auch zu prüfen ist, ob eine betroffene Person zum Zeitpunkt der Erhebung der personenbezogenen Daten und angesichts der Umstände, unter denen sie erfolgt, vernünftigerweise absehen kann, dass möglicherweise eine Verarbeitung für diesen Zweck erfolgen wird“

Natürlich können und dürfen wir als Softwarehersteller keine Rechtsberatung vornehmen und übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit unserer Auffassung

Bezüglich der DSGVO wird man auch die zukünftige Rechtsprechung abwarten müssen. Dem Wunsch einzelner Kunden nach einer elektronischen Erfassung einer Kundenbelehrung mit Unterschrift auf Tablet etc. sehen wir zurzeit sehr skeptisch. Denn dabei werden wiederum kundenbezogene Daten gespeichert, die nach DSGVO der besonderen Sicherung bedürfen.  Und das darf dann vermutlich nicht auf einem "unsicheren" Tablet erfolgen. Unsere Meinung bezieht sich nur auf das stationäre Geschäft, für den Online Shop wird es viel komplizierter und hier sind wir als Kassen- und Warenwitschaftshersteller nicht zuständig.

A TRUSTlogo
Wir liefern vKASSE 4.0 startklar für Österreich mit Kartenleser  und Signaturkarte von A-Trust aus.
Das Registrierkassen-Zertifikat von A-Trust in 1030 Wien entspricht allen gesetzlichen Bestimmungen. Die damit erstellten Signaturen basieren auf einem gesetzeskonformen Verfahren unter Verwendung einer sicheren Signaturerstellungseinheit.


Wie erfolgt die Anmeldung einer Kasse 4.0 bei FinanzOnline?
Der QR-Code auf dem  Startbeleg der vKASSE 4.0 wird mit der Belegcheck-App des Bundesministerium für Finanzen,  1010 Wien, mittels Tablet oder Smartphone überprüft. Das Ergebnis der Prüfung wird unmittelbar am Display des Smartphones oder Tablets mit einem grün unterlegten Häkchen (korrekt) oder einem rot unterlegten X (fehlerhaft) angezeigt. Bei dieser ersten Anmeldung per FinanzOnline unterstützen wir unseren Kunden per Telefon und mit Teamviewer am Bildschirm.

Die BMF Belegcheck-App zur Prüfung des Startbeleges steht im iTunes-Store und im Google Play Store zum Gratis-Download zur Verfügung. Vor der ersten Anwendung muss die BMF Belegcheck-App durch Eingabe des Authentifizierungscodes aus der FinanzOnline-Registrierung freigeschaltet werden.

Die folgenden Hinweise sind verkürzt - Fragen Sie daher immer Ihre Steuerberaterin / Ihren Steuerberater

Registrierkassenpflicht in Kurzform
Unternehmen haben zur Einzelerfassung der Barumsätze zwingend ein elektronisches Aufzeichnungssystem (Registrierkasse) zu verwenden, wenn
    der Jahresumsatz je Betrieb € 15.000,-- und
    die Barumsätze dieses Betriebes € 7.500,-- im Jahr überschreiten.

Belegerteilungsverpflichtung
Für jedes Unternehmen besteht ab 1.1.2016 die Verpflichtung, bei Barzahlungen einen Beleg zu erstellen und dem Käufer auszuhändigen. Dieser muss den Beleg entgegennehmen und bis außerhalb der Geschäftsräumlichkeiten für Zwecke der Kontrolle durch die Finanzverwaltung mitnehmen.

Darüber hinaus müssen die Registrierkassen über eine spezielle technische Sicherheitseinrichtung verfügen, die die Unveränderbarkeit der Aufzeichnungen sicherstellt. 

Wie verhindert die RKSV ab 2017 eine Manipulation?
Jeder Beleg wird ab 2017 mit einem Code versehen sein, dies ist nichts anderes als eine Zeichenkette in computerlesbarer Form. In diesem Code sind die wesentlichen Beleginhalte gespeichert sowie ein Umsatzzähler und ein Verweis auf den letzten Beleg. Der Verweis auf den letzten Beleg führt zu einer Verkettung der Belege, so dass keiner der vorhergehenden Belege geändert oder gelöscht werden kann.

Wo kann ich die Signaturkarte erhalten?
VELODATA Kunden erhalten die fertig initialisierte Karte der A-TRUST direkt von VELODATA

Ist die Kasse online mit dem Finanzministerium verbunden?
Nein, das Ministerium erhält keine Daten.  Nur im Rahmen der Prüfung wird das Datenerfassungsprotokoll kontrolliert und das passiert vor Ort im Betrieb.

Wie ist das mit Gutscheinen oder Gebrauchtfahrrädern?
Auch diese werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften und entsprechend der von VELODATA angeforderten  Auskunft des BMF Wien verwaltet:

Weitere Informationen, bei der
Wirtschaftskammer Österreich (WKO)
Erklärung zu GoBD / GDPdU / RKS-V konforme VELODATA Kassenmodule
Download des Bundesgesetzblatt zur RKSV

RWTH

  • Hochschulstudium zu trocken?
  • Fachinformatiker nicht anspruchsvoll genug?
  • Geld verdienen und trotzdem Studium?

Dann denken Sie doch mal über eine qualifizierte Ausbildung zum MATSE (mathematisch-technischer Softwareentwickler/in) bei VELODATA nach.
Ausbildung als Matse mit möglichem Abschluss zum Bachelor „Scientific Programming“,
in Zusammenarbeit mit der Hochschule Aachen als duales Studium.

Nur bei bestandener Eingangsprüfung bei der RWTH-Aachen siehe http://www.matse-ausbildung.de/aachen

  • Mehr Praxis, weniger Theorie ?
  • Der Ausbildungsberuf Fachinformatiker/in IHK ist ein Weg in die Zukunft mit besten Berufschancen und gutem Verdienst

Für Bewerber/innen mit guten Noten in Mathe, Englisch und Naturwissenschaften, die sich auch in der Freizeit weiterbilden.

Beweglich bleiben, bei uns gibt es auf Wunsch auch für Studenten und Azubi per Gehaltsumwandlung einen Dienstwagen!

Programmiert wird bei uns in Java oder C auf eigener Datenbank oder auf PostgresSQL. Die Text- und Codeeingabe und nicht die Maus ist gefordert. Programmieren auf Quellcodeebene ist anspruchsvoll. Unser Hauptprodukt vKASSE 4.0 ist programmiert in JAVA und läuft unter Linux. Bei der Arbeitsplatzumgebung unterstützen wir auch Windows oder Tablet mit Android oder iOS.

Bereits seit 2017 passen wir unsere vKASSE4 auf die gesetzliche Änderung an und zeigten auf der EUROBIKE 2019 die 2020 gesetzlich vorgeschriebene TSE im Testbetrieb.
Wir werden zum Stichtag 1.1.2020 vKASSE4 mit TSE liefern.

Fakten sind:
Ab 1.1.2020 ist die TSE sowie die DSFinV-K 2.x für alle neuen Kassen- und Warenwirtschaftssysteme mit Kassenfunktion gesetzlich vorgeschrieben.

Die gesetzliche Übergangsfrist bis 1.1.2023 zur Nachrüstung gilt für herkömmliche Kassen, die zwischen dem 25.11.2010 und dem 31.12.2019 angeschafft wurden und ausdrücklich nicht für PC-Kassen.

Auslaufend zum 30.9.2020 wurde per BMF-Schreiben vom 6. November 2019 eine „Nichtbeanstandungsregelung“ für Kassenanwender, aber nicht für Kassenhersteller eingeführt. Daher, das Gesetz bleibt unverändert, es gibt aber keine Strafen, wenn elektronische Aufzeichnungssysteme längstens bis zum 30. September 2020 noch nicht über eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung verfügen.

Die "Nichtbeanstandungsregelung" selbst ist nicht ganz übersichtliche und daher etwas für Juristen/innen und Steuerberater/innen. Wörtlich steht dort u.a.:Die technisch notwendigen Anpassungen und Aufrüstungen sind umgehend durchzuführen und die rechtlichen Voraussetzungen unverzüglich zu erfüllen. sowie „Die Belegausgabepflicht nach § 146a Absatz 2 AO bleibt hiervon unberührt“, während die Mitteilung nach § 146a Absatz 4 AO auf unbestimmte Zeit erst mal aufgeschoben wird. Das BMF-Schreiben weiter unten zum Download.

Unsere Meinung ist:
Als VELODATA GmbH waren wir bereits seit 2016 beim BMF in Berlin nach § 47 Absatz 3 GGO am Gesetzgebungsvorhaben KassenG beteiligt. Bei den zahlreichen Veranstaltungen erfuhren wir auch viel zu Hintergründen sowie die Vorhaben der Finanzämter. Das Kassengesetz wurde bereits am 22.12.2016 verabschiedet und veröffentlicht. Die KassenSichV mit Details datiert auf den 26. September 2017. Einige große Kassenhersteller haben die DSFinV-K und die TSE seit Wochen im Feldversuch. Wer heute als Softwarehersteller im Kassenbereich behauptet, abwarten, erst mal „schauen“, der hat zwei Jahre lang geschlafen und muss sich fragen lassen, wie wird er die seit langem bekannten Vorschriften rechtzeitig erfüllen.

Klar ist, das alle Warenwirtschaftssysteme, die eine Kassenfunktion haben, auch unter die Kassengesetze fallen. Die Abgrenzung (BMF v. 17.06.2019 - IV A 4 - S 0316-a/18/10001 BStBl 2019 I S. 518) ist nicht einfach. Jedoch ist man bei einer Warenwirtschaft, die Rechnungen auch an Laufkunden zur späteren Barzahlung erstellt, nur bei Beachtung der KassenSichV auf der sicheren Seite. Es wird aber bei der Beurteilung auch eine Rolle spielen, ob Bar oder EC-Zahlung eine ganz seltene Ausnahme ist oder nicht. Hierzu empfiehlt sich für den Einzelfall, eine schriftliche Stellungnahme des Steuerberaters zu den Akten zu legen.

In §146a AO, die ausdrücklich auch in der Nichtbeanstandungsregelung vom 6.11.2019 als weiterhin gültig bestätigt ist, steht:
Es ist verboten, innerhalb des Geltungsbereichs dieses Gesetzes solche elektronischen Aufzeichnungssysteme, Software für elektronische Aufzeichnungssysteme und zertifizierte technische Sicherheitseinrichtungen, die den in den Sätzen 1 bis 3 beschriebenen Anforderungen nicht entsprechen, zur Verwendung im Sinne der Sätze 1 bis 3 gewerbsmäßig zu bewerben oder gewerbsmäßig in den Verkehr zu bringen.  Damit will der Gesetzgeber die Käufer eines Kassensystems schützen. Es stellt sich aber die Frage, wer trägt den Schaden, falls der Anwender sein Geld und seine Zeit in eine nicht zulässige Lösung gesteckt hat. Also hier weiterhin Vorsicht, es wird voraussichtlich im Kassen-/Softwarevertrieb auch schwarze Schafe geben.

In den nächsten Jahren wird es sicherlich weitere Anpassungen per Gesetz und Verordnung geben. Der steuerpflichtige Kassenanwender ist mit Gesetz und Technik überfordert. Die Steuerberater und Steuerberaterinnen sind die gesetzlich vorgeschriebenen Ansprechpartner. Die meisten Steuerberater/innen sind mit der aufwendigen Prüfung der internen Abläufe der digitalen Technik überfordert. Kommt es zu Steuernachzahlungen, trifft es den steuerpflichtigen Kassenanwender. Er braucht daher neben der intensiven Steuerberatung einen Kassen- oder Softwarepartner, der sich bereits im Vorfeld ständig über die geänderten Vorschriften in Zusammenarbeit mit den Steuerfachleuten informiert und die digitale Technik anpasst.

Aktuell laufende Anpassung:
Der Gesetzgeber schreibt zur Zeit zwingend vor, das die Prüfangaben auf dem Beleg für jedermann ohne maschinelle Unterstützung lesbar sein müssen. Das führt zu vielen unnützen Zeilen auf Bon oder Rechnung und wurde von uns und anderen Fachleuten bereits 2016 bei den Anhörungen in Berlin beim BMF moniert, aber wie andere Einwände nicht berücksichtigt.

Bei der DFKA-Tagung in Berlin am 8.11.2019 erfolgte eine freiwillige Absprache mit den Betriebsprüfungsstellen der Finanzverwaltung, die Prüfinformation zusätzlich als QR-Code zu drucken. Als „Belohnung“ soll dann die Kassennachschau im Betrieb des Kassenanwenders deutlich schneller und weniger belastend ablaufen. Die diesbezügliche Novellierung der KassenSichV wurde von den Behörden und den anwesenden Spitzenvertretern kurzfristig in Aussicht gestellt. Was beim Gesetzgeber nun kurzfristig bedeutet, ist unklar. Wir als VELODATA drucken den QR-Code in der Übergangszeit nun zusätzlich. Seitens der Finanzverwaltung wurde mehrfach deutlisch darauf hingewiesen, die Kassennachschau wird in Zukunft bei bargeldintensiven Betrieben verstärkt und öfter duchgeführt werden.

Begriffserläuterungen:
TSE = zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung
DSFinV-K = Digitale Schnittstelle der Finanzverwaltung für Kassensysteme
BSI = Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
BMF = Bundesministerium der Finanzen
BMF-Schreiben = Erlasse, die vom BMF anlassbezogen herausgegeben werden
GGO = Gemeinsamen Geschäftsordnung der Bundesministerien
KassenG = Kassengesetz = Gesetz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen
KassenSichV = Kassensicherungsverordnung
AO = Abgabenordnung
AEAO = Anwendungserlass zur Abgabenordnung
QR-Code = Quick Response, ist ein zweidimensionaler Code aus schwarzen und weißen Quadraten, lesbar per Scanner
DFKA =Deutscher Fachverband für Kassen- und Abrechnungssystemtechnik

Fundstellen und Gesetzestexte:
Da Links zu fremden Servern oft schnell ungültig sind, haben wir einige PDF ohne Gewähr auf Aktualität oder letzte Fassung bei uns zur schnellen Übersicht abgelegt. Wenn Sie diese Informationen rechtsverbindlich benötigen, suchen Sie diese Verordnungen bitte direkt im Internet beim Herausgeber wie BMF, BSI etc.

>> Download als PDF (6.11.2019) Nichtbeanstandungsregelung vom 6. November 2019  (bis 9/2020)  GZ IV A 4 -S 0319/19/10002 :001 DOK 2019/0891800

>> Download als PDF (6. 8.2019) Digitale Schnittstelle der Finanzverwaltung für Kassensysteme (DSFinV-K)

>> Download als PDF (11. 7.2019) GOBD geänderte Fassung

>> Download als PDF (17.6.2019) Anwendungserlass zu § 146a AO mit Verweis auf die DSFinV-K  IV A 4 - S 0316-a/18/10001 2019/0511938

>> Download als PDF (28.2.2019) Bekanntmachung zur BSI TR-03153  IV A 4 - S 0316/13/10005 :071 2019/0107779

>> Download als PDF (29.6.2018) Anwendungserlass zu § 146 AO GZ IV A 4 - S 0316/13/10005 :053 DOK 2018/0427877

>> Download als PDF (29.5.2018) Anwendererlass Kassennachschau GZ IV A 4 - S 0316/13/10005 :054 zu §146 AO

>> Download als PDF (29.3.2018) Beteiligung der VELODATA beim BMF in Berlin

>> Download als PDF (26. 9. 2017) Text der KassenSichV

>> Download als PDF (22.12.2016)  Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen (Kassengesetz)

>> Download als PDF (18.6.2016) Beteiligung der VELODATA beim BMF in Berlin

>> Download als PDF (14.11.2014) Text der GoBD Stand 11_2014

>> Download als PDF (26.11.2010)  BMF-Schreiben zur Aufbewahrung digitaler Unterlagen bei Bargeschäften IV A4-S 0316/08/10004-07 -(2010/0946087)

TSE

Die genauen Spezifkationen zur TSE sind auf der Internetseite beim BSI  (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) zu finden.

Die zertifizierte TSE selbst werden wir (VELODATA) bei einem der wenigen Hersteller zukaufen. Diese wird dann lokal installiert, so das die Frage der lokalen SMA (Security Module Application) im Gegensatz zu einer Cloud-Lösung keine Rolle spielt.

Da der Prozess der Zertifizierung sehr langwierig ist, werden die Anfang 2020 verfügbaren TSE lediglich mit einem Positivgutachten des BSI ausgeliefert. Dies ist aber so per Verordnung völlig legal und so vorgesehen, das eigentliche Zertifikat wird dann später vom BSI und TSE-Hersteller nachgeliefert.